Staatspreis Manufactum im Museum

Staatspreis Manufactum im Museum

Arbeiten der Nominierten sind derzeit in Dortmund zu sehen

©Andrea Borowski Staatspreis Manufactum: Die Fachjury bewertet die Arbeiten der Bewerber. Die Gewinner werden am 24. April bekannt gegeben.

Aachen/Dortmund. Es ist wieder Manufactum-Jahr. 14 (Kunst-)Handwerker aus dem Kammerbezirk Aachen sind unter den Nominierten, deren Arbeiten derzeit im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund ausgestellt sind. Die Preisverleihung findet am Samstag, 24. April, statt.

Der NRW Staatspreis für das Kunsthandwerk rückt das Unikat, das handgefertigte Einzelstück, in den Blickpunkt der Öffentlichkeit – und honoriert die Besten alle zwei Jahre mit insgesamt 60.000 Preisgeld. „Die Qualität der eingereichten Arbeiten ist im Vergleich zu früheren Jahren weiter gestiegen“, sagt Beate Amrehn. Sie leitet die Beratungsstelle für Formgebung, die in der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg angesiedelt ist und den Wettbewerb im Auftrag der Landesregierung organisiert. „Die Ausstellungsobjekte weisen eine große Bandbreite und Gestaltungskompetenz auf“, so Amrehn, die damit auch die kompetente Arbeit der Fachjury unterstreicht.

Online-Preisverleihung
Welche Arbeiten von der Preisjury als staatspreiswürdig ausgezeichnet wurden und damit den Anforderungen des Wettbewerbs am besten gerecht werden, wird durch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen anlässlich der Online-Preisverleihung am 24. April um 11 Uhr bekannt gegeben  www.staatspreis-manufactum.de/stream.
Verraten werden kann bereits, dass unter den rund 370 Bewerbern aus 136 Städten in Nordrhein-Westfalen 49 aus dem Kammerbezirk Aachen kommen. Von diesen haben es 14 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker geschafft, sich für die finale Jury-Bewertung zu nominieren. Ihre Arbeiten sind nun bis zum 27. Juni im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund zu sehen.

Dies sind:

  • in der Kategorie „Wohnen und Außenbereich“
    - Christina Neises und Moritz Joel Preibsch aus Aachen sowie
    - Peter Henn aus Monschau;
  • in der Kategorie „Bild- und Druckmedien“
    - Lisa Kennel und
    - Johannes Twielemeier aus Aachen;
  • in der Kategorie „Objekt und Skulptur“
    - Matthias Kohn (Aachen) und
    - Hans Leo Simons (Alsdorf);
  • in der Kategorie „Möbel“
    - Adelheid Siegeroth (Jülich),
    - Felix Schloms (Alsdorf),
    - Rubert Asenkerschbaumer (Herzogenrath) sowie
    - Michael Schneider,
    - Aram Gosau und
    - Lasse Mandelkow (alle aus Aachen),
  • in der Kategorie „Kleidung und Textil“
    - Margarete Sprungala aus Aachen.

Info: Insgesamt haben sich TeilnehmerInnen aus 264 verschiedenen Berufen beworben, darunter 28 TischlerInnen und 26 Goldschmiede. Alle Informationen auch im Netz unter www.staatspreis-manufactum.de.

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